Mikroplastik - die unsichtbare Gefahr

Die wichtigsten Fakten

Kunststoffe, in der Umgangssprache als Plastik bezeichnet, prägen unseren Alltag wie keine andere Substanz. Plastik ist nützlich, leicht und vielseitig einsetzbar – allerdings ist der umfassende Einsatz von Plastik in allen Lebensbereichen bedenklich. Plastik hat unerwünschte Folgen für uns und unsere Umwelt. Darum wollen wir uns mit dem Thema einmal etwas genauer beschäftigen. Erfahren Sie, was Mikroplastik eigentlich genau ist, welche Gefahren es mit sich bringt und wie Sie Ihren Konsum Plastik-Konsum reduzieren können.


Was ist Mikroplastik?

Plastik findet sich in unserer Umwelt in vielen verschiedenen Produkten und Größenordnungen. Diejenigen Teilchen, die kleiner als 5 Millimeter sind, werden als Mikroplastik bezeichnet. Diese kleinen Partikel entstehen primär durch die Zerkleinerung von Kunststoffabfällen. Auch bei der Nutzung von Plastik-Produkten wie beispielsweise Reifen, Kleidung oder bei Plastikflaschen können sich kleinste Plastikteilchen ablösen. 1

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Schon heute gibt es in unseren Ozeanen erkennbar mehr Mikroplastik als Plankton. Es ist bereits bekannt, dass sich an der Oberfläche von Mikroplastik Schadstoffe anlagern und in der Nahrungskette anreichern. Zudem nehmen zahlreiche Wasserlebewesen wie Fische oder Muscheln die kleinen Teilchen als Nahrung auf. 1 Bei Muscheln, Würmern und Fischen konnte bereits ein Zusammenhang zwischen Mikroplastik und physiologischen Störungen sowie Tumoren nachgewiesen werden. Welche Auswirkungen die Aufnahme von Mikroplastik jedoch auf den menschlichen Organismus hat,  ist bisher unbekannt da es dazu noch keine konkreten wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt.2


Mirkoplastik in Flaschenwasser

Eine umfassende Studie der gemeinnützigen Organisation Orb Media hat gemeinsam mit der State University of New York 250 Wasserflaschen untersucht. Mit dabei waren Marken wie Gerolsteiner, Evian oder St. Pellegrino. Das Ergebnis der Untersuchung sollte zum Nachdenken anregen: 93 Prozent der Proben enthielten Plastikrückstände. Die Forscher fanden unter anderem die Kunststoffe Polypropylen, Nylon und Polyethylenterephthalat (PET) im Trinkwasser. 2

Die Organisation steht mit diesen Erkenntnissen nicht allein da, auch weitere Studien kommen zu einem ähnlichen Ergebnis. Bei einer Untersuchung der Universität Münster wies das Wasser aus Plastikflaschen die höchste Konzentration an Mikroplastik auf. Und auch die Stiftung Warentest kam zum Ergebnis, dass Mineralwasser aus Flaschen oft die schlechtere Wahl sind. Es empfiehlt sich also, den Wasserkonsum aus Plastikflaschen zu meiden. 2

Wir empfehlen Ihnen stattdessen Ihr heimisches Leitungswasser selbst aufzubereiten. So können Sie jederzeit bedenkenlos reines Wasser direkt bei Ihnen zu Hause herstellen und sparen sich nebenbei auch noch Geld! Osmoseanlagen sind eine praktische Alternative ohne Plastik, schonen die Umwelt, sind gut für die Gesundheit und sparen Geld. Wir hoffen, dass wir Sie mit diesem Beitrag zu einem bewussteren Umgang mit Kunststoffen angeregt haben!