Schadstoffe im Trinkwasser

Wie streng wird unser Trinkwasser kontrolliert?

Eins vorweg: Die Qualität unseres Trinkwassers wird in Deutschland streng überwacht. Für viele Stoffe gibt es Grenzwerte, die nicht überschritten werden dürfen. Doch was uns stutzig machen sollte: Im Vergleich zu anderen Ländern sind hier in Deutschland bestimmte Grenzwerte für Schadstoffe deutlich höher. Wenn wir es uns am Beispiel Nitrat anschauen: Der Grenzwert dafür beläuft sich in Deutschland auf 50mg/l. In der Schweiz dürfen es maximal die Hälfte sein, nämlich 25 ml/l. Doch woran liegt das? 



Wer kontrolliert eigentlich unser Trinkwasser? 

In der Trinkwasserverordnung steht, dass der Konsum von Leitungswasser für uns Menschen unbedenklich sein muss. Sie vergibt für 36 Inhaltsstoffe klare Regelungen und Grenzwerte. Sehr wenig, wenn man bedenkt, dass unser Trinkwasser bis zu 2.000 Fremdstoffe enthalten kann. Und was wir erst bei genauerem Hinsehen feststellen: Viele dieser Werte bilden lediglich einen Kompromiss zwischen bestmöglichem Gesundheitsschutz und praktischer Umsetzung der Trinkwasserverordnung. Hier werden also immer Kosten und Nutzen abgewogen. Denn: Niedrige Grenzwerte führen zu höheren Kosten bei der Trinkwasseraufbereitung. So wurden diese in der Vergangenheit immer wieder angehoben, weil die Einhaltung niedriger Grenzwerte viel Geld kostet würde. Edmund Lengfelder, Strahlenbiologe, sagte einst: "Grenzwerte sind politisch ausgehandelte Kompromisse, welche ein gewisses gesundheitliches Risiko in Kauf nehmen."

Schauen wir es uns am besten anhand eines Beispiels an: Der Mikrosiemenswert µS unseres Trinkwasser wurde im Laufe der letzten Jahre immer wieder angehoben. Dieser Wert bestimmt den elektrischen Leitwert unseren Wassers. Er dient als Maßeinheit für gelöste Stoffe im Wasser - daraus lässt sich die Wasserqualität ermitteln. 1980 lag der Mikrosiemens-Grenzwert bei 280µS

Die WHO hat einst eine Obergrenze von maximal 750µS festgelegt. In Kanada gilt Wasser mit einem Mikrosiemenswert über 1.400µS als Industrieabwasser. Und bei uns in Deutschland? Da liegt der Grenzwert inzwischen bei 2.500µS. Kann das gesund sein?

Diese Frage dürfen Sie für sich selbst beantworten. 


 

Gefiltertes Leitungswasser mit der Oblige

Ein grosses Problem: Nitrat im Leitungswasser

Doch welche Schadstoffe können eigentlich in unserem Leitungswasser stecken und woher kommen sie? Das wohl größte Problem bei uns in Deutschland ist die Nitratbelastung unseres Trinkwassers. Sie ist die Folge von Massentierhaltung, Biogasanlagen und Überdüngung. Fatal für uns Menschen: Nitrat wird in unserem Körper durch Bakterien zu toxischem Nitrit umgewandelt. Dieses reduziert die Fähigkeit, Sauerstoff ins Blut aufzunehmen. Es fördert Reizungen in Magen und Darm, kann zu Fehlfunktionen der Schilddrüse und Iod-Mangelerscheinungen führen. Eine Studie der Universität von Iowa (USA) hat sogar hervorgebracht, dass sich bei einem Nitrat-Gehalten von bereits 2,46 mg/l im Wasser das Krebsrisiko um das 2,83-fache erhöht. In Deutschland liegt der Wert trotzdem bei 50 mg/l. Obwohl die WHO einen Grenzwert unter 10 mg/l empfiehlt.  
 


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Medikamente und Hormone im Trinkwasser 

Auch Rückstände von Medikamente und Hormonen in unserem Leitungswasser sollten wir nicht unterschätzen. Stoffe aus Psychotherapeutika, Entzündungshemmern oder Asthmamitteln, sowie Schmerzmittel werden von unserem Körper oft unverändert ausgestoßen und gelangen so in unseren Wasserkreislauf. Auch Arzneimittelrückstände von Östrogenen aus der Pille und Antibiotika aus der Massentierhaltung landen in unserem Trinkwasser. Noch sind unsere Klärwerke nicht mit der Technik ausgestattet, diese Fremdstoffe aus unserem Leitungswasser herauszufiltern. Das heißt: Über unser Trinkwasser gelangen sie zurück in unseren Körper. Wie britische Wissenschaftler ausgerechnet haben, würden die nötigen Filter allein für die Klärwerke einer Stadt mit 250.000 Einwohnern etwa acht Millionen Euro kosten. Hier werden also wieder - wie oben erwähnt - Kosten mit Nutzen abgewogen. 


Kann ich Schadstoffe im wasser messen?

Wenn Sie jetzt denken: Ich möchte mich nicht auf festgelegte Grenzwerte verlassen, sondern wissen, was in meinem Trinkwasser steckt, dann haben wir die Lösung für Sie. Unseren kostenlosen Wassertest, den wir bei Ihnen zu Hause durchführen. Lassen Sie Ihr Leitungswasser unverbindlich testen und machen Sie sich selbst ein Bild von der Qualität Ihres Trinkwassers. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin. 



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